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Seien Sie herzlich willkommen auf meiner WebSite: 

www.pilgernetz.de

 

Diese HomePage

steht seit dem 15. Dezember 2008 im Netz.

 

 Schauen Sie doch auch auf die WebSite: www.pilgern-in-mitteldeutschland.de

 

 

 

Siehe weitere Bilder unter:

http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/hallighooge139_v-content.jpg
 

Ich begrüße Sie mit der Jahreslosung für das Jahr 2016 aus dem Propheten Jesaja Kapitel 66, Vers13

 

     Gott spricht:

Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.

 

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Zella-Mehlis, März 2016

 

 

Philipper 2, 5-11 (Predigttext für Sonntag Palmarum 2016)

 

Seid so unter euch gesinnt,

wie es auch der Gemeinschaft

in Christus Jesus entspricht:

 

Er, der in göttlicher Gestalt war,

hielt es nicht für einen Raub, Gott gleich zu sein,

sondern entäußerte sich selbst

 

und nahm Knechtsgestalt an,

ward den Menschen gleich

und der Erscheinung nach als Mensch erkannt.

 

Er erniedrigte sich selbst

und ward gehorsam bis zum Tode,

ja zum Tode am Kreuz.

 

Darum hat ihn auch Gott erhöht

und hat ihm den Namen gegeben,

der über alle Namen ist,

 

dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen

aller derer Knie,

die im Himmel und auf Erden

und unter der Erde sind,

 

und alle Zungen bekennen sollen,

dass Jesus Christus der Herr ist,

zur Ehre Gottes, des Vaters.

 
  

aller trost ist trübe, sagt Rilke

 

sagst auch DU

aller trost ist trübe

wenn die brandung aufgewühlt

der wind um dein haupt pfeift

der boden unter den füßen wankt

 

fragst auch DU

wo ist ein halt zu finden

wenn in deinem leben landunter ist

ist dann doch aller trost trübe

wie Rilke sagt?

 

DU aber stehst

in der erfahrung der alten

die durch den rückzug

auf die HÖHE

den gewalten der zeit

trotzen

 

dieser trost scheint trübe

für die hoffnung

 

aber er erhält

DEIN LEBEN

 

© by hansjoachimkoehler @msn.com 30.12.2015

    

Liebe Netzpilger!

 

Der Predigttext für den Sonntag Palmarum ist ein altes Christus-Lied über den Tod und die Auferstehung Jesu, das Paulus schon von einem anderen Frühchristlichen Autor übernommen hat.

 

Dieses Lied wurde wahrscheinlich im Gottesdienst bei der Taufe gesungen und spiegelt das Geschehen der Taufe wieder, das hier besungen wird.

 

Die Taufkanne mit dem Wasser und dem Geist Gottes ist das Zeichen für Gott. Aus Gott fließt etwas heraus, entäußert sich und wird Materie dieser Welt, „ward den Menschen gleich und der äußeren Erscheinung nach als Mensch erkannt“, schreibt Paulus.

 

Das Wasser wird nun als Zeichen dieser Welt, des Lebens und des Sterbens. Nun kommt aber der Wille Gottes dazu, dass der Sohn nicht im Todeselement des alles überspülenden Wassers bleibt.

 

Das Wasser symbolisiert wie schon in der Schöpfungsgeschichte die Todesmacht über das Leben, die durch die Ordnung der Schöpfung und durch die Auferstehung Jesu überwunden wird. Hier auf der Hallig Hooge können sie dies sicher nachvollziehen.

 

Bis in diese Todesmacht hinein steigt der Sohn Gottes durch seine eigene Taufe. Durch das Hineinsteigen in diese Todesmacht wird die Todesmacht auseinander gedrängt wie beim Zug durch das Rote Meer. So wie Jesus  über die Wellen und den Wind, über das Wasser herrscht, so beherrscht er auch die Wellen und Wogen des menschlichen Lebens.

 

Gott der Vater hilft ihm aus heraus und gibt ihn den Namen, der über allen Namen ist. Er erhöht ihn.

 

Namensgebung ist ein hervorheben aus dem Nichts in das Sein, hier nun in das neue Sein bei Gott, vor dem sich alle Knie beugen sollen.

Wir werden nun durch unsere Taufe mit hineingenommen in dieses Geschehen. Wir bekennen damit unsren Glauben und unser Dazugehören.

 

Wir geben diese Gesinnung und das sich daraus ergebende Leben weiter durch unser Verhalten mit den anderen Getauften .

 

Sie geben wenn ihr Land unter Wasser ist, ja auch nicht auf, denn sie haben die alte Erfahrung, dass die Wogen der Nordsee sie nicht überspülen. Dazu haben ihre Vorfahren die Warften aufgeschüttet, um so ihr Leben auf den Halligen zu ermöglichen, um so auch zu überleben.

 

Dieses Bild ihres Lebens auf den Halligen können wir nun gut für das Leben im Glauben an Jesus Christus, den Sohn Gottes und den Sohn der Menschen übernehmen.

 

So tat es schon der Dichter dieses Christus-Liedes

Auch wir können heute aus dieser Erfahrung leben.

Diese Erfahrung behalten wir nicht für uns alleine, sondern geben wir weiter an unsere Nachbarn, Urlauber und Nachfahren.

 

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Passionswoche

und gesegnete Ostertage

 

Ihr

 

Hans-Joachim Köhler, Opfr. i. R.

Hans-Joachim Köhler, Oberpfarrer i. R. | hansjoachimkoehler@msn.com