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3. Sülzenbrücken

 

 

In Sülzenbrücken wurde Willibald,
der Bruder von Wunnibald und Walpurga, im Jahre 742 als Bischof geweiht.
Er zog nach einer Woche nach Eichstädt weiter, um dort das Bistum zu übernehmen.
Wunnibald betreute nach diesem Bericht
sieben Kirchen
.
Wir kennen aber nicht die Orte dazu. Wunnibald wurde später Abt in Heidenheim/Baiern.
Im Breviarium Lulli steht über Sülzenbrücken, dass es 42 Hufen und 33 Mansen hatte.
Daher war es wohl auch finanzkräftig genug um eine Bischofsweihe durchführen zu können.
Neben der Villa Gebesee (70 Hufen und 44 Mansen), Wechmar (40 Hufen und 33 Mansen) war es um 775 das hufen- und mansenreichste Gut Hersfelds in Thüringen.

Das Klösterlein Ohrdruf hatte dagegen nur 8 Hufen.

 

 

 Willibald zog eine Woche später wieder nach Eichstädt zurück und blieb dort vorerst Bischof in seinem Kloster Eichstädt.

 

 

 

 

 

In der Vita Willibaldi episcopi Eichstetensis steht:

"Und zunächst wurde ihm (Wynnebald) die geistliche Gewalt und Leitung von sieben Kirchen bertragen, damit er an ihrer Spitze ihnen den heilbringenden Weg zum Leben erschließe"

Hier erfahren wir, dass der Bruder Wunnibald von Sülzenbrücken aus sieben Kirchen betreute.
Wir wüssten natürlich gerne an welchen Orten sie gestanden haben.

Weiter berichtet er über die Weihe des Willibald in Sülzenbrücken am 22.10.741:

       

 

"Und es war die Herbstzeit des Jahres, als Willibald nach Thüringen kam. Und sogleich, nachdem er dorthin kam, weihten ihn der hl. Bonifatius, der Erzbischof, und Burchhard und Wizo und verliehen ihm die Würde des heiligen Bi­schofsamtes. Doch blieb er damals dort, nachdem er mit der höchsten Ehre der priesterlichen Inful (Mütze) ausgestattet war, eine Woche lang. Und hierauf kehrte er wieder an den für seinen Wohnsitz vorbestimmten Ort zurück."

Hans-Joachim Köhler, Oberpfarrer i. R. | hansjoachimkoehler@msn.com