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Jahreslosung 2014

 

Jahreslosung 2014 Psalm 73,28

 

 

"Gott nahe zu sein

ist mein Glück"

 

 

 

 

Foto: Constanze Köhler

 

Für das neue Jahr 2014 wünsche

ich Euch,

Ihnen und uns allen

von ganzem Herzen Gottes Segen,

viele interessante Begegnungen

und ein Stück von Ophirs Glück.

 

Ihr / Euer

 

Hans-Joachim Köhler

Was ist ein glücklicher Mensch?

Bin ich glücklich?

Was brauche ich zu meinem Glück?

 

Fragen, die sich mir stellen,

wenn ich die Jahreslosung für das Jahr 2014 lese.

Sie drängen sich auf.

Kann ich sie beantworten?

Kann ich sie überhaupt für mich beantworten?

 

Ich schaue mir den 73. Psalm einmal genauer an.

 

Der Beter steckt in einer tiefen Lebens- und Glaubenskrise.

Er stellt sich die Frage:

"Was ist ein glücklicher Mensch?"  

 

Er stellt fest, dass er in einer verzweifelten Situation ist:

"Ich wäre fast gestrauchelt", betet er.

 

Er sieht dagegen Menschen, die nicht an Gott glauben,

in einer äußerlich gutsituierten glücklichen Situation.

"Sie trifft nicht die menschliche Mühsal,

sie plagt nicht, was andere plagt", stellt er fest,

"und immer im Glück, werden sie reich."

 

Haben sie deswegen mehr vom Leben?

 

Beim Gebet im Tempel kommt ihm die Erkenntnis:

"Wie sind sie so plötzlich zunichte, ...

sind dahin wie ein Traum beim Erwachen,"

 

Er stellt sich auch die Frage:

"Bin ich glücklich?"

 

Er vergleicht seine Situation, die nicht so selbstsicher,

ja innerlich zerrissen ist,mit der anscheinend

glücklicheren Situation der Nichtglaubenden

und bestärkt sich: 

Dennoch bleibe ich stets bei dir,

du hältst mich bei meiner Rechten.

Du leitest mich nach deinem Rat

und nimmst mich hernach (am Ende) zur Herrlichkeit an.

...

Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, 

ist Gott doch allzeit mein Fels und mein Teil."

 

Er klagt nicht mehr an, beschwert sich nicht mehr,

hadert nicht mehr mit seinem Schicksal

und ist mit sich und der Umwelt wieder im Reinen.

Auf die Frage: "Was brauche ich zu meinem Glück?",

stellt er fest:

"Dir, Gott, nahe zu sein, das ist mein Glück."

 

Das Glück bekommt so eine ganz andere Dimension.

Es bekommt einen neuen Horizont,

der seine Sicht auf seine Zukunft erweitert.

So kann er glücklich sein,

ohne sich den Zufällen des Lebens ausgeliefert zu fühlen.

Er sieht Gott als ein Gegenüber an,

der ihm gleichzeitig gleich und zugleich anders ist.

Er kann ihm nahe sein und im Gleichklang leben,

ohne im Gleichschritt mit marschieren zu müssen.

Er fühlt sich von Gott getrennt und doch mit ihm verbunden.

Er darf in Gottes Sphäre leben, und hat doch die Freiheit,

sein Leben auszuprobieren.

 

Diese innere Geborgenheit ist das Glück,

dem er sein Leben mit all seinen Unwägbarkeiten anvertraut.

 

Hans-Joachim Köhler

  

 

Ophirs Glück

(Die Philosophie eines Hundes)

 

Bin ich glücklich?

 

Ich tolle auf der Wiese herum und freue mich,

dass ich in der Nähe meines Rudels bin.

Zwar bin ich an der Leine angebunden

und kann nicht überall herumtoben;

aber mein Herrchen, mein Frauchen und ihre Kinder

habe ich ja auch an der Leine.

Sie können nun auch nicht tun,

was sie gerne möchten:

ich muss mal raus,

und sie müssen das dann auch!

Sie müssen auch für mich da sein,

wenn ich ihre Streicheleinheiten brauche!

Wenn sie dann mit mir in den Urlaub

auf die Hallig Hoog fahren, 

auf die Wiese gehen

und wir dann noch einem Tier begegnen,

dass mir ähnlich sieht,

ist das meines Rudels größtes Glück.

 

Wir können mit ihm spielen und herumtoben,

sind ihm nahe und haben doch

einen respektvollen Abstand.

Wir sind auf einer meerumtosten Insel

und trotzdem auf ihrem Land geborgen.

Wir sind auf einem kleinen

überschaubaren Land

und bekommen doch einen neuen,

einen weiten Überblick über unser Leben.

 

Wenn ich so glücklich bin,

ist das mein Rudel auch.

Wenn es meinem Rudel gut geht,

bin ich auch glücklich.

 

Wenn dies ab und an passiert,

ist dies unser gemeinsames größtes Glück.

Wir ahnen dann etwas von dem Glück,

von dem in der Jahreslosung für 2014,

im Psalm 73,28 die Rede ist.

 

 

Hans-Joachim Köhler, Januar 2014

 

 

 

 

 

Jahreslosung 2013

 

 

Auf der

Suche sind wir

 

Verdichtete Meditation zu

Hebr. 13,14:

Wir haben hier keine bleibende Stadt,

sondern die zukünftige suchen wir.

 

Auf der Suche

Sind wir

Nach dem

Woher

 

Auf der Suche

Sind wir

Nach dem

Wohin

 

Auf der Suche

Sind wir

Nach dem

Was

 

Das uns

Festhält

Und

Halt gibt

 

Wir finden

Vergänglichkeit

Die immer wieder

Vergehen lässt

 

Wir finden

Vergänglichkeit

Dessen

Was uns Halt gab

 

Wir finden

Eine Vergänglichkeit

Die uns

Immer wieder

Neu

Werden lässt

Und

Neuen Halt gibt

 

So gibt Er uns

Mit Vergehen

Und Werden

 

Die Suche

Des ewigen Seins

In seinem Reich

 

Die uns

Den Halt gibt

Das ständige

Vergehen

Und Werden

 

Hier

Im Suchen

Zu bestehen

 

(c) by Hans-Joachim Köhler 2013

 

 

Foto: Constanze Köhler

 

 

Auf der Suche sind wir

    im

Werden und Vergehen

    im

Vergehen und Werden

 

 

Meditation zur Jahreslosung 2013

 

Hebr. 13,14:

 

Wir haben hier keine bleibende Stadt,

sondern die zukünftige suchen wir.

 

Liebe Netzpilger, Freunde und Verwandte!

 

Das alte Jahr ist vergangen, das Neue angebrochen.

Wir sind ja schon wieder mittendrinn.

Der Alltag hat uns wieder.

 

Vergehen und Werden bestimmen den Lauf der Zeiten.

Werden und Vergehen bestimmen den Lauf der Natur.

Dem Sommer folgen der Herbst und der Winter als Zeiten des Vergehens.

 

Unsere Erfahrung aber sagt uns, dass dem Winter ein neuer Frühling und ein neuer Sommer als Zeiten des Werdens folgen.

Und doch werden auch sie wieder vergehen und neu werden.

Ein Kreislauf des ewig Seienden, immer gleich Bleibenden?

 

Heraklit, der alte griechische Philosoph, sagt:

„Man kann nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen“.- Panta Rhei.

Es verändert sich immer etwas; entweder der Fluss hat neues Wasser geführt, oder der Mensch hat eine neue Erfahrung gemacht und ist älter geworden.

 

So sind das Leben und der Kreislauf der Zeit und der Natur nicht ein ewig gleich bleibendes Erleben, sondern einer ständigen Veränderung unterworfen.

 

Junge Menschen suchen solch eine ständig neue Veränderung,

Kinder und ältere Menschen suchen und brauchen eine stabile Kontinuität – wenigstens für eine gewisse Zeit.

 

In den Zeiten des Wandelns tritt eine Zeit der Verunsicherung und des verstärkten Suchens ein. Dann suchen wir die Stabilität und die Sicherheiten des Lebens zu erhalten. Gelingt uns dies nicht, befinden wir uns in einer der großen Krisen des Lebens.

 

Die Jahreslosung aus Hebr. 13,14 weist uns nun darauf hin, dass wir in diesen verunsichernden Lebenskrisen einen Blick voraus werfen können in eine neue stabilere Zeit des Lebens, vor allem aber in die stabilste Zeit des Lebens bei Gott.

 

Dann erst wird unser Suchen beendet sein.

Dann erst werden unsere Fragen beantwortet und die Verunsicherungen unseres Lebens überwunden sein.

 

Weil wir dies wissen und glauben, können wir in unserem Leben auf Gottes Zukunft vertrauen. Dadurch bekommen wir Kraft die Verunsicherungen unseres irdischen Lebens durchzustehen.

 

Dieses Vertrauen wünschen wir uns allen in diesem neuen kommenden Jahr 2013

 

Der Herr segne uns und behüte uns auf allen unseren Wegen.

Amen

 

 

 

Eure

Brigitte und Hans-Joachim Köhler

 

 

 

 

 

Jahreslosung 2012

 

 

Jesus Christus spricht:

Meine Kraft ist in den

Schwachen mächtig.

 

2. Korinther 12,9

 

 

 

 

 

Gegensätze

Ziehen

Sich an

 

Plus und Minus

Groß und Klein

Schwach und Kräftig

 

Mit Seiner Paarung

Bekommt

Seine Kraft

 

In Meiner

Schwachheit

Seine Macht

 

© by hansjoachimkoehler@msn.com Dez 2011

 

Stärken und Schwächen

kenne ich doch auch.

 

 

Manchmal fühle ich mich kräftig und stark, und ein andermal schwach und mutlos.

Eigentlich müsste ich ja immer stark und selbstbewusst sein. Jedenfalls dürfen mich

die anderen nicht schutzlos sehen.

 

Kann ich diese Fassade aber für immer und ewig aufrecht erhalten?

Wenn ich mir meine Schwachheiten eingestehe, muss ich meine Kräfte nicht zur Aufrechterhaltung dieser Fassade verbrauchen; ich kann sie gezielt zur Überwindung meiner Schwachheit einsetzen.

Jesus Christus reicht mir mit seinem Wort

der Jahreslosung 2012 seine Kraft und Hilfe in meiner Schwachheit.

Damit bin ich nicht mehr allein.

 

Ich fühle mich geborgen wie ein kleines Kind in den Armen seiner Mutter oder beim Spielen mit dem Vater. Das nebenstehende Bild mit den Füßen kann so ein Bild für diese Geborgenheit, der Vertrautheit und des Mutmachens sein.

 

 

Mit dieser Gewissheit kann ich meine schwachen Kräfte mit Seinen bündeln, und bekomme eine neue innere Kraft zur Bewältigung meiner äußeren Probleme.

 

Ich wünsche Dir und Euch in diesem neuen Jahr 2012 diese innere Gewissheit des Glaubens in seiner Kraft, die in den Schwachen mächtig ist.

 

 

Dein und Euer Hans-Joachim Köhler

 

 

 

 

 

 

 

 


Unmöglich

Verdichtete Meditation zur Jahreslosung 2009    Lukas 18, 27
"Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich."

Unmöglich,
Sagst Es,
Ist der Weg.
Der Weg
Den Es geht,
zum Werden.

Unmöglich,
sagt Sie,
ist der Weg.
Der Weg
Zur Erhaltung
Des Glücks.

Unmöglich,
sagt Er,
ist der Weg.
Der Weg
Zum Durchbruch
des Schweigens.

Unmöglich,
Sagst Du,
Ist der Weg.
Der Weg
Durch das Ich
Zum Sein.



Unmöglich
Ist nichts,
Sag Ich:
Der da Ist!
Der da War!
Der da Kommt!

Unmöglich
Ist nichts,
Sag Ich:
Der Weg!
Die Wahrheit!
Das Leben!

Unmöglich
Ist nichts,
Sag Ich:
Dein Gott!
Dein Herr!
Der Allmächtige!


© by hansjoachimkoehler@msn.com Dez. 2008
 

 


Leben
(Zur Jahreslosung 2008 Joh. 14, 19)

Zwei Definitionen
Des Lebens
Prägen unser Sein:

      Leben
       Ist Bewegung und Veränderung
       In der Zeit.

       Leben
       Ist Ankunft und Bewahrung
       In der Ewigkeit.

Beides
Geschieht jetzt,
In diesem Augenblick!

Zu Beiden
Sagt er:

„Ich lebe
Und Ihr
Sollt auch
Leben!“

© by hansjoachimkoehler@msn.com 04.01.2008 
 

 

 

Unscheinbar
(Zur Jahreslosung 2007 Jesaja 43,19a
"Gott spricht: Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?" )     


Unscheinbar
Wächst es
Wird größer
Und größer

Bis man es nicht mehr
Als Neues erkennt
Hat man es je
Als Neues wahrgenommen?

Der Glaube erwacht
Die Liebe wächst auf
Die Hoffnung entfaltet sich

Immer wieder neu
Und unscheinbar
Wächst es
Wird größer
Und größer

Erkennen wir´s heute?




© by hansjoachimkoehler@msn.com, 20.10.2006

 

Hans-Joachim Köhler, Oberpfarrer i. R. | hansjoachimkoehler@msn.com