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Geistesgegenwart

 
 

Geistesgegenwart,

hier und jetzt

immer und ewig

Geistes gewärtig.

 

Gegen alle Vernunft

Gegenwart des Geistes.

 

Geistesgegenwart

 

 

 

© by hansjoachimkoehler@msn.com

 

 

 

 

 

Pfingsten, das Fest des Heiligen Geistes, ist nach Weihnachten und Ostern das dritte Haupt­fest des Kirchenjahres.

 

An Pfingsten wiederholen sich vielfach die Bräuche, die sonst am 1. Mai üblich sind. Das christliche Fest hat sie über­nommen.

 

Rund um Pfingsten haben sich unzählige volkstümliche Aktivitäten entwickelt. Sie soll­ten vor Sommerbeginn den Abschluss der traditionellen Früh­lingsfeste bilden.

 

So wurden früher zu Pfingsten die ge­meindlichen Brunnen und Trö­ge gereinigt und ebenso wie die Häuser und Kirchen ge­schmückt. Pfingstmaien nennt man die grünen Sträuße, Ge­stecke und Kränze aus grünen Zweigen, die an Kirchtüren und Haustüren, an Stall- und an Scheunentore gesteckt wer­den. Mancherorts ist es üblich, die mit Pfingstmaien ge­schmückten Ochsen — die so genannten Pfingstochsen — am Sonntag durchs Dorf zu trei­ben. Auch der „aufgeputzte Pfingstochse" hat in alten Bräuchen seine Wurzel. Einst trieb man die Pferde und das Vieh zum ersten Mal auf die Pfingst- oder Sommerweide.

 

Eine besondere Rolle kommt Pfingsten dem lebensspenden­den Wasser zu. Mit ihm wird zum Beispiel der Pfingstbaum übergossen, der manchmal so­gar durch einen mit Laub ver­kleideten Burschen dargestellt wird. Vor allem alte Pfingstbräuche sind nichts für Stuben­hocker.

 

Traditionelle Pfingstritte, Waldumgehungen oder Grenz­gänge haben inzwischen in vie­len Regionen sogar wieder neue Anhänger gefunden. Der Tanz spielt natürlich auch zum Pfingstfest eine große Rolle.

 

Auch wer ernste Freiersab­sichten hatte, war einst zu Pfingsten besonders gefordert! Er hatte seiner Liebsten einen geschmückten Liebesmaien vor die Tür zu stellen. So wie die Fruchtbarkeit und das Ge­deihen in der Frühlingszeit durch einen Zweig, Kranz oder Baum versinnbildlicht wurden, so stellte man sie oft in einer bestimmten Person dar. Um die Pfingstfeiertage wurde diese mit laubumhüllte Person in ei­nem Aufzug aus dem Wald ins Dorf geholt.

 

Für diese Person gab es in Thüringen die unterschied­lichsten Bezeichnungen wie Laubmann, Graskönig, Laub­könig, grüner Mann, Tanzkö­nig, Maikönig oder Maiprinz.

 

Beim Einsammeln der Gaben für den Laubmann wurden Verse aufgesagt.

Während mancher schöne al­ter Brauch bis heute erhalten blieb, sind doch auch viele lei­der in Vergessenheit geraten und kaum noch vollziehbar.

 

Erfreulicherweise gibt es wie­der verstärkte Bestrebungen von Heimatfreunden, dieses al­te Brauchtum neu aufzugreifen und zu gestalten und somit die Freude am gemeinsamen Fei­ern zu fördern und zu pflegen.

 

Verfasser unbekannt

 

Das Unveränderliche

in der Veränderung

(Zu einem Metallobjekt von Josef Bzdok)

 

 

Eine Pyramide als Kreuz

Mit eingeschraubten Armen

Und dreieckigen Tüchern behangen.

Das Dreieck mit Auge

Auf den Kopf gestellt

 

wirkt so als Schnabel.

 

Nun ist es Zeichen

Für

Auge, Kreuz und Taube

Für

Vater, Sohn und Heiligem Geist

 

Zeichen

Des Unveränderlichen

In der Veränderung

 

 

© by hansjoachimkoehler@msn.com, 15.06.2007

 
  

 

 


 

Hans-Joachim Köhler, Oberpfarrer i. R. | hansjoachimkoehler@msn.com